Günther Ansorge

vielfältig – raumbewusst – berührungs- und rhythmusverbunden
Seminarleiter und Begleiter für persönliche Entwicklung, Begegnung, Berührungskompetenz, Gruppenprozesse, Raumgestaltung und musikalische Bewegung.
Über mich auf einen Blick
Ich bin Jahrgang 1973, Vater von zwei Kindern und ein vielseitiger Mensch, dessen beruflicher und persönlicher Weg durch sehr unterschiedliche Erfahrungsräume geführt hat.
Mein ursprünglicher Weg begann in der Industrie als Mechaniker und Maschinenbautechniker. Später führte er mich über Baubiologie, Feng Shui und Geomantie zunehmend zu den Fragen, wie Räume auf Menschen wirken, wie Atmosphäre entsteht und was Menschen dabei unterstützt, sich sicher, lebendig und verbunden zu fühlen.
Durch meine Ausbildung in integrativer Mediation und Coaching rückte die menschliche und zwischenmenschliche Ebene stärker in den Mittelpunkt. In der AnuKan-Massage-Ausbildung fand ich schließlich einen weiteren wichtigen Baustein meines Wirkens: die unmittelbare, achtsame und respektvolle Arbeit mit Menschen und ihren körperlichen Erfahrungsräumen.
Seit vielen Jahren bin ich dem AnuKan in unterschiedlichen Rollen verbunden – als Mitarbeiter, Organisator, Masseur, Assistent, Co-Leiter, Seminarbegleiter und Veranstaltungsleiter.
Heute verbinde ich in meiner Arbeit organisatorische Klarheit, feine Wahrnehmung, Raumkompetenz, Körperarbeit, Prozessbegleitung und Musik. Dabei interessiert mich besonders, wie aus einem guten äußeren und inneren Rahmen Bewegung, Begegnung und persönliche Entwicklung entstehen können.
Was mir als Seminarleiter besonders am Herzen liegt
Mir ist wichtig, Räume zu schaffen und zu halten, in denen Menschen sich einlassen können, ohne etwas darstellen oder leisten zu müssen.
Ich begleite gerne Prozesse, unterstütze Entwicklung und trage dazu bei, dass ein Seminar oder eine Veranstaltung einen klaren, sicheren und zugleich lebendigen Rahmen erhält. Dabei bringe ich meine organisatorischen Fähigkeiten ebenso ein wie Empathie, Wahrnehmung, Präsenz und mein Gespür für Gruppen- und Raumdynamiken.
Es macht mir Freude, Menschen und Orte in Übergängen zu begleiten, Impulse zu setzen, Verbindungen sichtbar zu machen und gute Bedingungen dafür zu schaffen, dass Eigenes entstehen darf.
In meinen Angeboten können je nach Format unterschiedliche Schwerpunkte im Vordergrund stehen:
- Berührung und Körperwahrnehmung
- Selbstfindung und persönliche Entwicklung
- Begegnung und Gruppendynamik
- Raum- und Atmosphärengestaltung
- Musik, Rhythmus und freie Bewegung
Mit meinem musikalischen Projekt Klangsympath gestalte ich elektronische Tanzabende, bei denen nicht ein bestimmtes Genre im Mittelpunkt steht, sondern der Spannungsbogen zwischen Musik, Raum und Tanzfläche.
Breakbeat, Big Beat, Trip-Hop, Tribal, organische Percussion, House, Progressive, Trance und Techno können dabei miteinander in Beziehung treten. Die Musik darf verspielt, treibend, tief, dunkel, weit, warm oder überraschend sein – solange sie Bewegung auslöst und den Raum trägt.
„Früher las ich Schallplatten wie Bücher. Heute suche ich nach derselben Sprache in der digitalen Welt.“
Ausbildungen, fachliche Kompetenzen
- Zeit meines Lebens Musiker und Musikliebhaber
- Langjährige Erfahrung als Vinyl-DJ im Bereich elektronischer Musik; heute Weiterentwicklung des musikalischen Projekts Klangsympath mit Turntables, Timecode-Vinyl und digitalen Musiksystemen
- 15 Jahre Ausbildung bei Ifeanyi C. Okolo im traditionellen afrikanischen Djembe-Spiel nach der Tradition der Igbo in Nigeria
- Weitere Erfahrungen mit Djembe, Dun Dun, Balafon, Kleinpercussion, Blockflöte, Trompete, Turntables und digitaler Musikgestaltung
- 2008 Feng-Shui-Basis- und Beraterausbildung bei Dieter Stahl in Köln
- Ergänzende Ausbildungen in PaKua-Energy und Drachenmagie
- 2009 Einweihung in den ersten Grad Reiki beziehungsweise Rainbow Reiki durch Dieter Stahl
- 2009 bis 2011 Ausbildung zum baubiologischen Berater am Institut für Baubiologie und Nachhaltigkeit in Neubeuern
- 2010 bis 2012 Ausbildung in europäischer und asiatischer Geomantie an der axis mundi AKADEMIE bei Hans-Jörg Müller zum professionellen diplomierten raumenergetischen Berater RBA®
- 2009 bis 2014 verschiedene Fort- und Weiterbildungen im offenen Programm der axis mundi AKADEMIE in den Bereichen raumenergetische Beratung, Wahrnehmung und Prozessarbeit
- 2013 bis 2014 Ausbildung zum Mediator und Coach in integrativer Mediation ITHA an der ITH-Akademie in Kupferzell bei Werner Tafel und Sabine Hoffmann, mit Steinbeis-Hochschul-Zertifikation
- 2016 bis 2017 Ausbildung zum AnuKan®-Masseur bei Sinnesart in Dresden mit Katrin Laux und Dr. Frank Pietzcker
- 2017 Begleitung der AnuKan-Massage-Ausbildung als Assistent
- 2018 Begleitung der AnuKan-Massage-Ausbildung als Co-Leiter
- Langjährige Erfahrung in Seminarorganisation, Veranstaltungsbegleitung, Gruppenprozessen und Raumgestaltung
- Erfahrung als Schwitzhüttenbauer und Feuerhüter seit 2016
Besonderen Stationen meines Lebensweges
Die genannten Ausbildungen waren wichtige und prägende Stationen meines Weges. Sie haben meinen Blick auf Menschen, Beziehungen, Körper, Räume und Veränderungsprozesse wesentlich geformt.
Im Jahr 2018 zog ich nach Dresden. Die Geburt meiner beiden Kinder in den Jahren 2019 und 2021 gehört zu den tiefsten und prägendsten Erfahrungen meines Lebens. Vater zu sein bedeutet für mich, Verantwortung zu übernehmen, zu lernen, mich weiterzuentwickeln und zwei junge Menschen auf ihrem eigenen Weg zu begleiten.
Auch meine langjährige Verbindung zum AnuKan war und ist eine wichtige Station. Hier konnte ich viele unterschiedliche Rollen erleben und verbinden: Organisation, Berührung, Assistenz, Leitung, Gruppenbegleitung und Veranstaltungsarbeit.
Mit der Wiederaufnahme meiner DJ-Tätigkeit unter dem Namen Klangsympath kehrt zudem ein früher, wesentlicher Teil meines Lebens in neuer Form zurück. Musik wird dabei für mich zu einem weiteren Weg, Räume zu gestalten, Menschen in Bewegung zu bringen und gemeinsame Erfahrung zu ermöglichen.
Mein Credo
Ich kann mich gut in Menschen, Gruppen und Orte einfühlen. Ich bin vielseitig, erkenne Zusammenhänge und liebe es, im richtigen Moment die richtigen Bedingungen zu schaffen, damit Entwicklung, Begegnung und Verbindung möglich werden.
Dabei möchte ich Menschen nicht in eine bestimmte Erfahrung drängen. Mir ist wichtiger, einen klaren, respektvollen und lebendigen Rahmen zu gestalten, in dem sie ihren eigenen Zugang finden können.
Berührung, Körperlichkeit und Sexualität gehören für mich selbstverständlich zum Menschsein. Ich begegne diesen Themen mit Offenheit, Achtsamkeit und Respekt vor den individuellen Grenzen und Bedürfnissen jedes Menschen.
Musik und Rhythmus sind für mich eine weitere Sprache des Körpers. Sie können Menschen verbinden, den Kopf leiser werden lassen und Bewegung entstehen lassen, ohne dass alles erklärt werden muss.
„Menschen brauchen nicht immer mehr Anleitung. Manchmal brauchen sie einen guten Raum, einen klaren Rahmen und etwas, das sie wirklich bewegt.“
Sechs Fragen – Günther ganz persönlich:
- Was ist dir wichtiger: Lieben oder geliebt werden?
Beides gehört für mich zusammen. Ich liebe es, zu geben, mich einzubringen und Menschen in ihrer Entfaltung zu unterstützen. Zugleich weiß ich heute deutlicher als früher, wie wichtig es mir ist, selbst geliebt, gesehen und angenommen zu werden.
Liebe bedeutet für mich deshalb nicht, mich selbst zu verströmen und dabei zu verlieren. Sie wird dort stimmig, wo Geben und Empfangen, Nähe und Eigenständigkeit miteinander in Balance kommen. - Womit solltest du anfangen?
Damit, meine Vielfalt nicht länger als Widerspruch zu betrachten, sondern ihr eine klare Form zu geben.
Zu lange habe ich versucht, den einen Bereich zu finden, über den ich eindeutig sagen kann: Das bin ich. Heute erkenne ich, dass gerade die Verbindung unterschiedlicher Fähigkeiten und Erfahrungswelten zu mir gehört.
Die Aufgabe besteht für mich nicht mehr darin, mich auf eine einzige Seite zu reduzieren, sondern das Viele in meinem Leben bewusst zu ordnen, zu führen und Schritt für Schritt wirksam werden zu lassen. - Wann hast du zuletzt wirklich etwas riskiert und was war das?
Immer dann, wenn ich einem inneren Ruf gefolgt bin, ohne schon zu wissen, ob der Weg mich tatsächlich tragen wird.
Ein besonders großer Schritt war für mich, mein bisheriges Leben in Landshut hinter mir zu lassen und nach Dresden zu ziehen. Damit habe ich Vertrautes aufgegeben und mich auf einen neuen Ort, neue Beziehungen und ein neues Lebenskapitel eingelassen.
Auch mich auf Familie, Vaterschaft und das Abenteuer einer Patchworkbeziehung einzulassen, bedeutete, Sicherheit aufzugeben und mich auf etwas einzulassen, das sich nicht vollständig planen oder kontrollieren lässt. Nicht jedes Risiko führt dorthin, wohin man ursprünglich wollte. Aber jedes hat mich etwas über mich selbst gelehrt. - Was hat dich in deinem Leben bisher weiter gebracht: Vernunft oder Unvernunft?
Am weitesten hat mich gebracht, auf mein Herz und mein Bauchgefühl zu hören, ohne dabei meinen Verstand auszuschalten.
Mein inneres Empfinden zeigt mir häufig, wohin es mich zieht und was für mich Bedeutung hat. Die Vernunft hilft mir anschließend zu prüfen, was davon tragfähig ist und wie sich daraus ein gangbarer Weg entwickeln lässt.
Herz, Bauch und Verstand sind für mich deshalb keine Gegenspieler. Gute Entscheidungen entstehen dort, wo alle drei gehört werden. - Hättest du dich gern selbst als Freund?
Ja. Ich kann aufmerksam zuhören, bin loyal, hilfsbereit und bereit, mich auf das einzulassen, was einen Menschen wirklich beschäftigt. Freundschaften bedeuten für mich mehr als gelegentlichen Kontakt. Ich möchte präsent sein, mitdenken und auch dann da sein, wenn es schwierig wird.
Gleichzeitig lerne ich, mir selbst dieselbe Verlässlichkeit, Geduld und Zugewandtheit entgegenzubringen, die ich meinen Freunden oft ganz selbstverständlich schenke. - Bist du eher ein Weltenbummler oder eine Heimatscholle?
Ich möchte beides miteinander verbinden.
Ich will noch viel von der Welt sehen, unterschiedliche Landschaften, Kulturen und Lebensweisen kennenlernen und meinen eigenen Horizont erweitern. Gleichzeitig brauche ich einen Ort, an dem ich verwurzelt bin und zu dem ich zurückkehren kann.
Eine gute Heimat ist für mich kein Gegenpol zur Freiheit. Sie ist die Basis, von der aus ich mich neugierig in die Welt bewegen kann – und an der ich wieder ankommen darf.




