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Nana schrieb am 11. Oktober 2023
"BonThai - Freiheit in Fesseln"
Vor lauter Entwicklung, Erfahrung und Überwältigung für Beate, AnuKan und alle, die es interessiert, ein ausführlicher Bericht:

Das Seminar erlebte ich von Anbeginn an und trotz anfänglicher Aufregung und Ungewissheit, als absolut sicheren und transparenten Wohlfühlraum. Beate führte souverän durch die theoretischen Inhalte, hatte sich stimmige, schöne und einsteigerfreundliche Übungen überlegt, eröffnete und hielt einen klaren, respektvollen und achtsamen Raum für alle TeilnehmerInnen. Sie und ihr Helfer Adi hatten uns in jedem Moment im Blick und ermutigten uns, unsere Bedürfnisse und Grenzen zu äußern. Wir erlernten ein paar Knoten, Kniffe und Vorgehensweisen, um würdevoll und sorgsam mit unserem Gegenüber arbeiten zu können.

Als es an die erste lange Bon Thai Session für uns ging, die wir in aller Ruhe erleben und genießen konnten, band mein Gefährte mich ein und sorgte dafür, dass ich durch diese wundersame Technik und liebevolle Fürsorge, in einen immer tieferen Entspannungszustand versank. Ich erlebte, wie ich mich völlig hineingab in diese Seile, an die ich alle Verantwortung abgeben konnte, ohne jemanden damit zu belasten. Ich spürte, wie ich mich wohl und geborgen fühlte, als sei ich zurück im Mutterleib angekommen. Ich fand mich schließlich in einer Trance wieder, die es mir jedoch erlaubte, in gewisser Weise handlungsfähig zu bleiben. Es war wie in einem Cocon, die Sprache fiel weg, doch ich konnte die Berührungen, Wicklungen und Knoten um mich wahrnehmen und blieb gleichzeitig bei Bewusstsein.

Tatsächlich stieß ich irgendwann auf dieser Reise, in diesem Raum, an frühkindliche Erinnerungen, ich nahm sehr deutlich meine Grenzen wahr, als ich komplett eingebunden war. Was dann geschah, fühlte sich nach HEILUNG an. Durch meine Äußerungen und die Fähigkeit, Grenzen zu setzen an einer Stelle, an der ich früher nie gehört worden wäre, transformierten sich diese emotionalen Übergriffe und konnten mit Respekt und Liebe gefüllt werden. Ich spürte im Halbschlaf noch dieses Pulsieren und versuchte mich darauf zu fokussieren, um herauszufinden, was und wie das genau war. Aus der Tiefe nahm ich ein langsames, erdiges Pulsen wahr, es schien aus meinem Schoß zu kommen, fühlte sich wie mit der Erde über die Wurzel verbunden an. Ich hatte das Gefühl, wie an einer Nabelschnur zu hängen und durch dieses Pulsieren genährt und angebunden zu sein. Irre Gefühl, so kannte ich das noch nicht! Darüber lag ein hochfrequentes Schwingen, wie aus luftigen Höhen, das mich mit dem Kosmos verband. Geniale Kombination, die sich wundervoll anfühlte...

...to be continued...

NANA
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